ÜBER MICH

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Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Stefan Bayer

Über mich

Psychotherapie ist für mich mehr als die Anwendung von Techniken – sie ist Beziehungsarbeit. Was echte Veränderung möglich macht, ist nicht allein die Methode, sondern die Qualität der Verbindung, die im therapeutischen Miteinander entstehen kann. Diese Überzeugung trägt meine Arbeit seit über 17 Jahren.

Ich bin Stefan Bayer, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in Hamburg. Seit 2008 begleite ich junge Menschen und ihre Familien durch schwierige Lebensphasen – zunächst in Dortmund und Hamm/Westfalen. 2010 erhielt ich meine kassenärztliche Zulassung und eröffnete meine erste eigene Praxis in Hamburg Farmsen. 2015 verlegte ich die Praxis nach Hamburg Hamm, und seit 2020 bin ich an meinem jetzigen Standort tätig.

Was mich therapeutisch bewegt

Meine Arbeit gründet auf Ansätzen, deren Wirksamkeit gut belegt ist: der Schematherapie, der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) und der Mentalisierungsbasierten Therapie (MBT). Was diese Verfahren eint, ist ihr Fokus auf das Verstehen eigener Beziehungs- und Denkmuster, die Stärkung von Selbstmitgefühl und die Entwicklung psychischer Flexibilität. Empirische Forschung ist dabei für mich kein Selbstzweck – sie ist Orientierung, die ich im therapeutischen Alltag lebendig werden lasse.

Psychisches Leiden entsteht nicht im Vakuum. Deshalb beziehe ich konsequent auch gesellschaftliche Perspektiven in meine Arbeit ein: Befunde aus der Minderheitenstressforschung, der Genderforschung, der Intersektionalitätsforschung und der rassismussensiblen Psychologie zeigen, wie stark Diskriminierung, Ausgrenzung und das Fehlen von Anerkennung das seelische Wohlbefinden beeinflussen. Diese Wirklichkeit gehört in den therapeutischen Raum – nicht als Randnotiz, sondern als zentrales Thema.

Schwerpunkt: Begleitung von TIN* Personen

Seit 2020 liegt ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit auf der psychotherapeutischen Versorgung von trans*, intergeschlechtlichen und nicht-binären (TIN*) Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Was als Spezialisierung begann, ist heute ein prägendes Herzstück meiner Praxis.

Ich arbeite mit TIN* Personen in Einzeltherapie und im gruppentherapeutischen Setting und führe die psychotherapeutische Diagnostik durch. Auf Grundlage einer sorgfältigen Diagnostik und gemäß den geltenden fachlichen Leitlinien erstelle ich bei entsprechender Indikation Stellungnahmen für körpermodifizierende Maßnahmen.

Was mich in dieser Arbeit leitet: TIN* Personen sind Expert*innen ihrer eigenen Erfahrung. Meine Aufgabe ist es, einen sicheren, nicht-wertenden Raum zu schaffen, in dem Selbstverständnis wachsen und Identität sich entfalten kann – jenseits gesellschaftlicher Normen und Erwartungen.

Dozententätigkeit

Von 2016 bis 2021 gab ich meine Erfahrungen an angehende Kinder- und Jugendtherapeuten weiter. Beim Institut Falkenried hielt ich praxisnahe Workshops zu Entspannungsverfahren in der Kinder- und Jugendtherapie sowie ein Einführungsseminar zur Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT).

Meine Praxis